Meldungen aus dem Landesverband

12 Monate später...

Im September 2019 bin ich in mein freiwilliges soziales Jahr beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gestartet. Nach zwölf Monaten neigt sich meine Zeit im Landesverband Thüringen schon dem Ende zu. Es waren zwölf interessante und nicht zuletzt auch kurzweilige Monate, in denen ich vieles lernen und erleben durfte. In dieser Zeit habe ich viele verschiedene Kriegsgräberstätten besucht, Bildungsangebote, wie zum Beispiel das Jugendseminar im Rahmen des Volkstrauertags 2019, wahrgenommen und war Pandemie-bedingt sogar zwei Monate in Kurzarbeit. 
Auf mein freiwilliges soziales Jahr blicke ich sehr positiv zurück, was nicht zuletzt an den Mitarbeiter*innen des Landesverbands Thüringens liegt, die immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand parat hatten. 
Insbesondere in der Jugend- und Bildungsarbeit konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln. Ich konnte mich aktiv bei der Vorbereitung und Weiterentwicklung von Workshops und Projekten beteiligen und meine eigenen Ideen einbringen. Umso mehr Spaß hat es mir dann gemacht, diese Workshops und Projekte mit Jugendlichen und Schüler*innen durchzuführen. Durch das Anleiten der Workshops habe ich gelernt, auch mit unmotivierten Schüler*innen, sowie verschiedenen, teilweise extremen Meinungen umzugehen und auf diese angemessen zu reagieren. Außerdem habe ich eine digitale, interaktive Führung über die Kriegsgräberstätten auf dem Erfurter Hauptfriedhof erstellt, welche im nächsten Schuljahr von Schüler*innen genutzt werden kann.
Ein Highlight im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit ist für mich das Workcamp in Gotha 2020 gewesen, in welchem ich als Teamerin tätig war. Da ich den Volksbund und seine Arbeit vor meinem Freiwilligendienst nicht kannte, war das Camp in Gotha sowohl mein erstes Camp als Teamerin, als auch mein erstes Volksbund Workcamp überhaupt.
Nach meinem Studium kann ich mir vorstellen in der politischen Bildung tätig zu sein, worin mich die Arbeit beim Volksbund bestärkt hat, da ich hier verschiedenste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte.
Alles in Allem war es ein lehrreiches und auch sehr schönes Jahr, weswegen ich meinen Freiwilligendienst mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse. 
In diesem Sinne: bis bald hoffentlich!

Leandra Jerchel
 

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